AlexXandra Comtesse Noir, Fetish Domina in elegantem SM Studio in Hamburg

 

 

Wie der Körper sich windet, versucht ihr auszuweichen...
Und streckt sich ihr dennoch entgegen!

-Zitat von Unbekannt-

         
Das Leben ist Veränderung, fließend… ich habe das Leben fließen lassen und bin in Hamburg angekommen. Hier in Hamburg habe ich natürlich ganz andere Möglichkeiten in die aktive SM Szene einzutauchen, wie das in dem durchaus sehr idyllischen aber teilweise doch recht einsamen Notre Damm der Fall gewesen ist. Da ich meine Aufmerksamkeit in sehr viele Richtungen richte, hatte ich in HH auf einmal die Möglichkeit, in ganz neue Bereiche einzutauchen…

Ich war schon immer ein sehr neugieriger Mensch, empfinde Veränderungen als etwas sehr spannendes und liebe das Abenteuer Leben. Und so habe ich seit ich in HH bin auch angefangen, nicht nur den Ort meines Zuhauses zu verändern, sondern habe auch in meinem privaten Leben eine Veränderung vollzogen. Ich wollte mich nicht mehr in eine feste Beziehung stürzen sondern meine Sexualität einfach ausleben, mir alles anschauen und für alles offen sein… und hatte das erste Mal in meinem Leben das Gefühl „angekommen“ zu sein. Ich habe begonnen mich meinen Leidenschaften vollkommen hinzugeben und meine Erotik bis in den hintersten Winkel auszuleben, mich neu zu entdecken und mich dabei auch darauf eingelassen, meine passive und auch masochistische Seite kennen und alsgleich auch lieben zu lernen.

Wow…es war einfach nur toll und auch aufgrund kleiner Ereignisse im Studio ließ mich der Gedanke nicht mehr los, auch im professionellen Bereich als Sklavin tätig zu sein.
Auf beiden Seiten gleichzeitig zu spielen ist mir nicht möglich. Zumindest vorerst nicht. Es geht entweder das eine oder das andere.
Auf der aktiven Seite war ich unberührbar, weil es für mich auch immer ein kontrolliertes Spiel mit meinem Gegenüber gewesen ist, ich hatte die Kontrolle und habe den Gast geführt. Meine Berührbarkeit und meine eigene Lust bedeuten für mich jedoch, dass ich mich gänzlich fallen lassen und mich hingeben kann. Das kann ich nicht mit ins Spiel einbringen, wenn ich aktiv die Kontrolle über das Spiel habe. Ich kann mich nicht fallen lassen, wenn ich Kontrolle bewahren muss. Aus diesem Grunde war es mir nie möglich, im aktiven Spiel berührbar zu sein.
Ich bin noch immer die Selbe, Alex ist der Mittelpunkt. Nun auf der passiven Seite zu spielen ist für mich einfach nur die Kehrseite der Medaille, die Medaille bleibt die gleiche. Vielleicht ist es auch einfach die Koexistenz der Gegensätze, ohne die Nacht gibt es keinen Tag, ohne Hell kein Dunkel, ohne Kalt kein Heiß, das eine bedingt das andere.
Und jetzt möchte ich das Andere auch im professionellen Bereich kennen lernen. Wie sich das in der Zukunft entwickelt, das werde ich dann sehen… Und ich bin selbst neugierig und gespannt darauf….


Für mich ist dies eine sehr weitreichende Entscheidung, die ich mir wirklich gründlich überlegt habe. Und ich weiß auch dass es für einige durchaus einen Verlust bedeutet. Als Domina war ich unberührbar und könnte es auch niemals anders sein und war damit authentisch. Schlussendlich waren meine Erlebnisse, meine Begegnungen und Erfahrungen als Domina, mein mich Einlassen auf mein Gegenüber, mein Eintauchen in diese herrliche bizarre Welt mit ein Wegbereiter dahin, mich nun gänzlich auf der „anderen“ Seite wieder zu finden…
Für mich war mein Dominadasein eine sehr spannende und sehr bereichernde Zeit die ich niemals missen möchte. Und auf mein künftiges Wirken bin ich einfach nur gespannt. Es wird mein Leben verändern…. Mich verändern… ich lasse es fließen…

Mehr Hintergründe und meine Beweggründe findet ihr in meinem Weblog:

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